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23 Weißsstorch
Ciconia ciconia
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Weißstorch
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Lebensraum
Als Zugvogel verbringt der Weißstorch die Brutzeit in Europa
und Nordafrika und im Winter in West-, Ost- und Südafrika.
Nur ausnahmsweise bleiben einzelne Störche ganzjährig
an einem Ort. Einige legen weite Strecken zu ihren Brutplätzen
bzw. Winterquartieren zurück, andere ziehen nicht so weit.
Der Storch benötigt viel Feuchtgebiete und feuchte Wiesen,
in denen es viele Kleintiere gibt. Er kommt jedoch auch auf Äckern
und Feldern vor, wo er gerne dem Pflug des Bauern folgt.
Fortpflanzung
Das Storchenmännchen kehrt im März oder April zurerst
zum Nistplatz zurück und beginnt mit der Reparatur und Erweiterung
des Nestes vom Vorjahr. Das Weibchen trifft einige Tage später
ein und hilft ihm. Das riesige Nest wird nur selten schon im ersten
Jahr fertiggestellt, wo schon ein Nest existiert, wird dies zu
jeder Brutzeit erweitert. Störche sind fast eher stumm, doch
während der Balz schnäbeln sie miteinander und klappern
drohend, wenn ein Fremdling über das Nest fliegt. Im Abstand
von zwei Tagen werden drei bis sechs Eier gelegt. Beide Eltern
wechseln sich beim Brüten ab, nachts sitzt das Weibchen auf
den Eiern. Auch das Füttern übernehmen beide Eltern.
Die ausgewürgte Nahrung wird mitten unter den Jungen fallengelassen,
die sie auffangen oder aufpicken.
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