Werte Besucher,
Ab
sofort gilt im Tierpark Hirschfeld, genau wie in vielen anderen
Zoologischen Einrichtungen ein striktes Fütterungsverbot
für alle Tiere.
Auf
Grund der aktuellen Seuchengefahr, aber auch wegen der Unvernunft
vieler Besucher kann durch das unkontrollierte Füttern die
Gesundheit der Tiere nicht mehr gewährleistet werden.
Besucher wurden bisher gebeten, Ihr mitgebrachtes Futter in der
Futterspende abzustellen. Dies wird in immerzunehmenderen
Maße nicht getan. Sämtliche Nahrungsmittel, vor allem
Altbrot, Kekse, Kartoffeln, Zucker werden den Tieren, egal in
welchem Zustand hingeworfen. Selbst Cornflakes, Chips, Brotbackmischungen,
Nudeln, vergammeltes Kraut und faule Äpfel, um nur einiges
zu nennen landen in den Tiergehegen. An verlorenen Obstmessern
können sich Bären und Affen verletzen.
Dies
führte auch am Osterwochenende, wie schon so oft, zu Verdauungsproblemen
und Todesfällen. Wildtiere, wie Wisente, Hirsche und Mufflons
reagieren sofort auf falsches Futter. Sie können nicht mal
kurz zur Behandlung zum Tierarzt gebracht werden. Wenn sie Krankheitszeichen
zeigen, ist es meist schon zu spät.
Aber
auch Ponys, Schafe und Ziegen sind nun mal keine Allesfresser.
An
unserer Kasse wird kein Mais mehr verkauft. Mitgebrachte Lebensmittel
werden in der Futterspende auch weiterhin gesammelt und täglich
in der Futterküche sortiert und zubereitet. Brot zum Beispiel
wird an die Enten nur in eingeweichtem Zustand verfüttert.
Unsere Tiere müssen nicht hungern!!! Sie bekommen täglich
ausreichende und gesunde Kost durch unsere Tierpfleger
verabreicht.
Vielen
Dank für Ihr Verständnis
Tierparkleitung Hirschfeld