Die Heimat der Alpakas ist Chile, Peru und Bolivien
in Südamerika. Alpakas gehören zu den Neuweltkameliden
wie Lamas, Vikunjas und Guanakos. Auf der ganzen Welt gibt es
etwa 3 Millionen Alpakas. Australien hat die größte
Alpacapopulation außerhalb des süd-amerikanischen Kontinentes.
Alpakas werden etwa 20 bis 25 Jahre alt und erreichen ca. 80 bis
100 cm als Stockmaß. Ihr Körpergewicht liegt ausgewachsen
bei 60 bis 75 kg und die Wollproduktion je Alpaka liegt zur Zeit
bei etwa 3 bis 6 kg im Jahr. Fohlen nennt man in ihrem Heimatland
Crias, die Stuten Hembras und die Hengste Machos. Und so benehmen
sich die “Macho - Hengste“ auch dann und wann. Diese
Begriffe stammen aus der spanischen Sprache. Alpakas sind sehr
zäh und robust. Im südlichen Teil von Südamerika
sind sie extremen klimatischen Verhältnisse ausgesetzt. So
sind sie es gewohnt noch am selben Tag hohe Plus- und auch Minustemperaturen
auszugleichen. Unser gemäßigtes Klima stellt dadurch
keinerlei Anforderungen an die hier lebenden Alpakas. Alpakas
sind Schwielensohler. Im Vergleich zu Kühen, Pferden oder
Schafen beschädigen sie nicht den Boden auf dem sie sich
bewegen. Da sie zusätzlich bei der Nahrungsaufnahme nicht
rupfen, sondern die Spitzen gezielt abgrasen, sind sie ausgezeichnete
Landschafts- oder Deichpfleger. Die Grasnarbe wird nicht verletzt
und empfindliche Dämme nicht beschädigt.
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